Die CDU Bad Schwalbach weist die in den Medien, insbesondere in den sozialen Netzwerken, erhobenen Vorwürfe wegen der Kündigung des Arbeitsvertrages mit dem Geschäftsführer der Landesgartenschau, Michael Falk, zurück.

Zwar, so der Vorsitzende Joachim Renz, habe es bereits im Sommer 2017 einen von Bürgermeister Martin Hußmann initiierten Entlassungsantrag gegeben, der keine Mehrheit fand. Der erneute Antrag auf Entlassung wurde aber weder von der CDU sowie den Vertretern der CDU im Magistrat noch von Bürgermeister Hußmann gestellt.

Nach der Sommerpause 2017 beschloss die Stadtverordnetenversammlung - auch dieser Antrag kam nicht von der CDU - einen parlamentarischen Arbeitskreis zur Landesgartenschau einzurichten. Trotz zahlreicher Vorträge und Papiere von Michael Falk fühlten sich Parlamentarier unzureichend über Ablauf, Inhalt und Finanzen der Landesgartenschau informiert.

So liegt bis heute noch kein geprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2017 geschweige denn ein vorläufiger Überblick über das voraussichtliche Defizit der Landesgartenschau vor. Von der parlamentarischen Arbeitsgruppe angestoßene Vorhaben, wie das Armtauch- und Wassertretbecken, sind bis heute nicht umgesetzt. Dafür übernahm er ohne Auftrag Aufgaben, wie die Organisation des Martinimarktes. Sowohl die Arbeitsweise von Michael Falk als auch die beschriebene mangelhafte Informationspolitik haben u.a. dazu geführt, dass sich im Magistrat eine Mehrheit der Mitglieder für eine vorzeitige Vertragsauflösung ausgesprochen hat.

Die CDU Bad Schwalbach bedauert, dass durch das derzeitige, mitunter auch durch Michael Falk beförderte, Stimmungsbild in der Stadt einige Bürger nicht mehr an einen anhaltenden und vor allem nachhaltigen Schwung der Landesgartenschau glauben. Sie ermuntert dennoch alle interessierten Bürger in den entsprechenden Gremien, insbesondere im neu gegründeten Leitbild-Arbeitskreis mit zu arbeiten, um den Erfolg der Gartenschau weiter tragen zu können.
„Die CDU Bad Schwalbach wird sich mit eigenen Ideen und einem Zukunftskonzept in diesen Prozess einbringen um Bad Schwalbach zukunftsfähig und dauerhaft für Jung und Alt lebenswert zu machen“, so Joachim Renz abschließend.

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